Als Motivation wird bezeichnet, was Menschen antreibt bestimmte Leistungen zu erbringen. Der Begriff ist von Motiv (Antrieb) abgeleitet und besagt, dass es einen bestimmten Grund gibt, etwas zu tun. Die Motivation entsteht aus grundlegenden Bedürfnissen, wie Nahrungsaufnahme, oder persönlich gesetzten Leistungszielen, wie berufliche Beförderung. Damit aus Motivation Erfolg wird, muss sie aktiv in zielge- richtete Handlungen umgesetzt werden, die ausdauernd betrieben werden bis das Ziel erreicht ist.
Neben dem Antrieb sind Können und Wissen, also die Befähigung das Ziel zu erreichen, entscheidende Erfolgsfaktoren.
Erfolge, z.B. erreichte Teilziele, Komplimente und weitere positive Rückmeldungen von Anderen, wie z.B. eine Gehaltserhöhung, geben die Motivation weiter zu machen oder neue Herausforderungen anzunehmen.

Durch bloße Theorie allein entsteht jedoch wenig Motivation. Wie also schafft man es sich zu motivieren, nur noch gesund zu essen, die sportlichen Leistungen zu verbes- sern oder sich in einem neuen Berufsfeld zu bewähren?

Die erste Aufgabe ist, klare Ziele zu definieren, denn wer nichts will, wird nichts erreichen können. Um nicht gleichzeitig in verschiedene Richtungen loszurennen, ist es wichtig den eigenen Zielen und Bedürfnissen zunächst Prioritäten zu geben. Ist das erst Ziel, am Besten schriftlich, festgelegt, muss es in Teilziele zerlegt werden, deren Erreichung einem Zeitplan zugeordnet wird.
Im Beispiel der gesunden Ernährung bedeutet das, diese zunächst genau zu definier- en. Etappenziele könnten sein, ab sofort 5 Portionen Obst am Tag zu essen und nach und nach auf andere Süßigkeiten zu verzichten, so dass man sie nach einem halben Jahr komplett durch Früchte ersetzt hat.
Um erfolgreich zu sein, müssen die Ziele faszinieren und begeistern. Sie können nur erreicht werden, wenn sie wirklich den inneren Wünschen entsprechen und der eigen- en Lebensphilosophie nicht widersprechen.

Der zweite Schritt der Motivation ist positives Denken. Das mag abgedroschen klingen, ist aber nachweislich ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Erfolg. Eine genaue Vorstellung von sich selbst nach dem Lösen des Problems bzw. dem Erreichen des Ziels ist eine starke Motivation. Dabei ist, nach Einstein, die Vorstellungskraft wichtiger als das Wissen, das begrenzt ist auf das, was uns bekannt ist und wir begreifen.
Die Vorstellung von schöner Haut und innerer Ausgeglichenheit als Ergebnis der gesun- den Ernährung z.B., erleichtert konsequent auf Süßigkeiten zu verzichten.

Antrieb gibt auch das Wissen um die eigenen Stärken. Oft ist einem genau bekannt, was man nicht kann und wo die persönlichen Schwächen liegen. Die Stärken nehmen die meisten Menschen als gegeben hin und denken kaum darüber nach. Eine Liste mit Fähigkeiten und Kenntnissen, die eine Zielerreichung begünstigen, bewirkt aber einen Motivationsschub.
Ernährungskenntnisse, Durchhaltevermögen und Unabhängigkeit z. B. erleichtern das Ziel zu erreichen, sich gesund zu ernähren.

Zu guter Letzt unterstützt ein positives Feedback (Rückmeldung) die eigene Motivation. Auch Teilziele, also die kleinen Erfolge, müssen wahrgenommen und gefeiert werden, denn Belohnungen fördern die Leistung. Niemand anderer als der Handelnde selbst, kann beurteilen, wie hart er oder sie an der Erreichung des Ziels gearbeitet hat. Deshalb sollte man die Anerkennung dafür nicht von Anderen erwarten, sondern sich selbst geben. Zudem neigen die Menschen im Umfeld dazu, besonders die Leistungen zu würdigen, auf die man selbst sowieso schon stolz ist.

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