Diabetes ist eine weit verbreitete Krankheit, deren Verbreitung in den letzten Jahren noch zugenommen hat. Sie wird durch eine Beeinträchtigung im Kohlenhydratstoff- wechsel ausgelöst, die zu einer Insulinresistenz (Unempfindlichkeit gegenüber Insulin) führt. Zucker, der durch die Nahrung aufgenommen wird, kann nicht mehr an die Körperzellen, die ihn verwerten, weiter gegeben werden und löst Hyperglykämie (erhöhte Blutzuckerwerte) aus. Der überschüssige Zucker wird ausgeschieden und verursacht den sogenannten honigsüßen Durchfluss (süßlicher Urin).
Wird der Diabetes ignoriert, schädigt die Hyperglykämie langfristig die Gefäße und stellt die häufigste Herzinfarktursache in Deutschland dar. Aber auch Nieren, Augen und zahlreiche andere Organe werden durch den Diabetes gefährdet.

Die am Weitesten verbreitete Form ist der Typ-2-Diabetes. Sie entsteht meist als Folge von Übergewicht und entwickelt sich langsam über Jahre. Die Organe benötigen immer höhere Dosen an Insulin, bevor sie den Blutzucker in die Zellen aufnehmen - sie entwickeln eine Insulinresistenz. Typ-2-Diabetes wird auch als Altersdiabetes bezeich- net, da sie sich in jedem Alter entwickeln kann. Heutzutage ist aber auch eine große Zahl von Kindern betroffen.
Bei Typ-1-Diabetes sind die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse während der Kindheit oder Jugend durch einen Immunprozess zerstört worden. Man spricht deshalb auch von juvenilem Diabetes. Die Krankheit bricht dann innerhalb von Wochen aus und muss sofort behandelt werden.

Erste Anzeichen für Diabetes können übermäßiger Durst und große Harnmengen, sowie eine plötzliche Gewichtsabnahme oder eine erhöhte Anfälligkeit zu Infekten sein. Wird darauf nicht reagiert, kann es bis zum diabetischen Koma mit Übelkeit, Erbrechen und Bewusstlosigkeit kommen.

Zur Behandlung der Diabetes gibt es verschiedene Möglichkeiten der Insulintherapie. Wenn eine orale Zufuhr von Insulin nicht mehr ausreicht, muss es gespritzt werden. Mit einem Hilfsmittel wie dem Insulin-Pen ist das heutzutage einfacher als mit einer herkömmlichen Spritze. Diabetiker müssen außerdem lernen ihren Blutzucker regel- mäßig selbst zu kontrollieren.

Typ-2-Diabetiker haben oft noch die Möglichkeit, mit Hilfe bestimmter Medikamenten die körpereigene Insulinproduktion zu steigern oder die Insulinresistenz zu beeinflussen. Bei ihnen spielt auch die Gewichtsreduktion eine große Rolle. Viele Patienten haben durch ausgewogene Ernährung und regelmäßigen Sport ihre Gesundheit deutlich ver- bessert oder wurden sogar geheilt.
Eine wirksame Diät bei Diabetes soll ebenso auf zuckerhaltige Lebensmittel (Broteinheiten) wie auf tierische Fette verzichten. Dagegen sollen Ballaststoffe wie Gemüse und Vollkornprodukte die Basis der Ernährung sein. Sie unterstützen die Gewichtsreduktion und verzögern die Blutzuckersteigerung nach dem Essen.
Bei Diabetes mellitus wird das lebensnotwendige Spurenelement Zink, das für eine optimale Blutzuckerregulation wichtig ist, verstärkt über den Urin ausgeschieden. Wie wissenschaftliche Studien zeigen sollten sie deshalb in Form von magenfreundlichen Tabletten ersetzt werde.

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Diabetes mellitus - Krankheit mit unterschiedlichen Ursachen