Sport muss regelmäßig mehrmals wöchentlich getrieben werden um sich positiv auf die Gesundheit auswirken zu können. Gesundheitsfördernd sind Ausdauersportarten wie Walking, Jogging, Schwimmen oder Radfahren.

Die körperliche Belastung soll langsam gesteigert werden ohne, dass man dabei wirklich aus der Puste kommt. Durch dieses aerobe Training (Training mit Luft) wird der Sauerstoff besser genutzt sowie Stoffwechsel, Lunge und Herz-Kreislauf-System gefördert.
Bei einem effektiven Körpertraining empfiehlt es sich, die Herzfrequenz regelmäßig zu messen. Einfach und exakt ist diese mit einem Pulsmessgerät mit Brustgurt feststellbar. Auch mit den Fingerspitzen kann der Puls an der Innenseite des Handgelenks gemessen werden. Die Anzahl Pulsschläge nach 15 Sekunden werden mit 4 multipliziert um die Herzfrequenz zu erhalten. Der Trainingspuls sollte bei 120 liegen, während die normale mittlere Frequenz mit etwa 70 gemessen wird. Der maximale Wert von 226 Schlägen in der Minute abzüglich des Lebensalters, z.B. mit 46 Jahren bei 180, soll nicht überschritten werden. Allerdings werden Ermüdung, Muskelschmerzen und Atemnot dieses Maximum kaum zulassen.
Die Frequenz eines trainierten Herzens sinkt in der Entspannungsphase schnell zurück auf den Normalwert. Bei Untrainierten dauert dies zunächst etwas länger. Der Körper gewöhnt sich jedoch schnell an die Anstrengung und das Training wird auch von Sportanfängern bereits nach wenigen Wochen als weniger anstrengend empfunden.

Wie bereits erwähnt, ist der entscheidende Faktor für ein gesundes Bewegungs- training die Regelmäßigkeit. Je nach Sportart muss es zwei- bis viermal wöchentlich ausgeübt werden um Erfolg zu bringen. Dann reichen jeweils 30 Minuten beim Schwimmen oder 60 bei leichtem Walking.

Die Kleidung sollte beim Sport bequem und atmungsaktiv sein.
Optimales Training findet im Freien statt um frische Luft zu tanken und die Kraft der Sonne zu nutzen. Laufen auf natürlichem Untergrund ist zudem gelenkschonend.

Um den hohen Flüssigkeitsverlust beim Sport auszugleichen, muss man darauf achten genügend zu trinken. Empfehlenswert ist es während und nach dem Training einen Liter Wasser zu sich zu nehmen, auch wenn man sich nicht durstig fühlt.
Da durch das Schwitzen auch Mineralstoffe ausgeschwemmt werden, müssen diese wieder ausreichend zugeführt werden. Insbesondere eine hohe Infektionsanfälligkeit und verminderte Leistungsfähigkeit trotz gesundem Training, weisen auf Zinkmangel und sollten untersucht werden.

Regelmäßiger Ausdauersport hat ebenso einen positiven Effekt auf Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Sporteinsteiger mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sollten allerdings einen Gesundheits-Check von ihrem Arzt machen lassen und Auflagen einhalten.

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Regeln für ein gesundes Bewegungstraining